Stefan Löhr (geboren 1971) lebt von Anfang der 1990er Jahre bis 2010 in Berlin, wo er Musikwissenschaft (insbesondere bei Helga de la Motte) und Philosophie (insbesondere bei Günter Abel) studiert.

Aufgrund seiner Schwerpunktinteressen in den Bereichen experimentelle Klanggestaltung und Audioinformatik besucht er darüberhinaus im Rahmen des Edgar-Varèse-Gastprofessoren-Programms des DAAD am Elektronischen Studio der Technischen Universität Berlin Seminare u.a. bei Trevor Wishart, Stephen T. Pope, Andre Bartetzki, David Behrman, Norbert Schnell und Hans Tutschku.

Von 2000-2010 ist er unter anderem als Assistent des Licht- und Klangkünstlers Hans Peter Kuhn tätig, wo er für die Entwicklung und Programmierung der eingesetzten Softwares verantwortlich ist.

In diesen Zeitraum fallen auch einige kommerzielle Auftragsarbeiten aus den Bereichen Film (Postproduktion) und multimediale Installation.

Von 2005-2010 entstehen Arbeiten in den Bereichen experimentelle Klanggestaltung und Medienpädagogik gemeinsam mit Dorothea Krishnabhakdi unter dem Projektnamen Lore.

Der gemeinsame Umzug nach Vallendar 2010, der neue räumliche Möglichkeiten auch für die weitere Entwicklung eigener Arbeiten eröffnet, führt zur Ausarbeitung und Umsetzung des künstlerischen Projekts Institut für Klangforschung - Sensonus.

Daneben unterrichtet Stefan Löhr klassische Querflöte und Musiktheorie.