Dorothea Krishnabhakdi (geb.1972) studiert Jazz-Saxophon in Amsterdam bei Jorrit Dijkstra sowie mit einem Stipendium der GVL an der Musikhochschule Utrecht bei Toon Roos, Piet Noordijk, Marc  Scholten und Elen Helmus. Sie besucht Masterclasses von u.a. Ernie Watts und Han Bennink.

Während ihres mehrjährigen Aufenthalts in den Niederlanden spielt sie in diversen Saxophon-Quintetten, Big Bands, afrikanischen Bands und Jazz-Ensembles. Dort entwickelt sie auch ihre Vorliebe für den Bossa Nova und gründet ihr eigenes Quartett A Cachoeira, in dem sie vor allem Bariton-Saxophon spielt.

2004 zieht sie zurück nach Berlin, wo sie sich mit elektronischer Musik beschäftigt und dabei gänzlich neue Wege in ihrer Musik einschlägt. Zusammen mit Stefan Löhr gründet sie 2005 das Klangkunstprojekt Lore, dessen Schwerpunkte sowohl im Bereich der experimentellen Klanggestaltung als auch in der Medienpädagogik liegen.

Daneben beschäftigt sich Dorothea mit Filmvertonung und der Produktion von Hörspielen.

Sie arbeitet mit verschiedenen Künstlern und Pädagogen zusammen und erhält für eine Reihe von Projekten diverse Stipendien und Förderungen.

Aus der Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Multiinstrumentalisten Bernhard Günter entsteht im Jahr 2010 das Duo Reflection and Resonance (improvisierte Musik mit Live-Elektronik).

Seit Ende 2010 lebt Dorothea als freischaffende Musikerin und Instrumentalpädgogin (Saxofon, Klarinette, Querflöte, Jazztheorie) in Vallendar bei Koblenz. Von dort aus betreibt sie gemeinsam mit Stefan Löhr das IfK Sensonus, innerhalb dessen sie, neben ihrem Instrumentalunterricht, vor allem im Bereich Medienpädagogik tätig ist.